Messerstecher Herzensbrecher (Deutschland) "Auf Teufel komm raus" CD
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Hoppla, „Sex, Bier und Psychobilly“! Die Band aus Dortmund soll mit ihre zweiten Scheibe ein „wahres Horrorszenario“ in dieser Richtung kredenzen. Okay, Horror entsteht im Auge (oder Gehör) des Betrachters. Das Coverfoto von böse dreinblickenden Schmalz betollten Jungs lässt den wahren Horror nicht sogleich erkennen.
Da hilft schon die Musik: „Lupenreiner Psychobilly“, auf deutsch mit einem zeitweise kehlig-schluchzendem Gesang, oft abgehackt und ins krächzende übergehend. Klingt vereinzelt mal ganz gut, wirkt aber meist doch übertrieben. Auch die normale Hilli-Psychobilly- Stimme bringt klanglich zu dem Musikstil nix neues oder herausragendes.
Gesungen wird beim „Oldschool Psychobilly“ nicht nur von Sex und Bier sonder besonders über Horrorthemen, wie Leichen, Blut, unterwürfiger Liebe und diversen Neigungen. Die Texte bedienen dann auch die gängigen Klischees, wobei auch Ausreißer nach oben zu erkennen sind („Letzte Lüge“).
Bei der Wertung zwischen einfallsreich und gewöhnungsbedürftig, überwiegt aufgrund der doch schwachen Texte zu altbekannten Rhythmen – gewöhnungsbedürftig.
Fazit: Interessanter musikalischer Ansatz, aber in der Text-, wie Gesangsumsetzung zu schwach. Fans der Gattung sollten mal reinhören.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. „Rein“
2. „Der Leichenräuber“
3. „Die Meine“
4. „Psychobilly Rebel“
5. „So schön“
6. „Schwarzes Herz“
7. „Letzte Lüge“
8. „Kind dieser Nacht“
9. „Heut’ Nacht!“
10. „Der Boxer“
11. „Vollmond Baby“
12. „Lack 2010“
13. „Das Messer“
14. „Ein Langer Weg“
15. „Sex, Bier und Psychobilly“
16. „Gangsterzug“
17. „Der Vampir von D.“
18. „Raus“
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3.0 Punkte von Matthias (am 27.07.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Gitarre
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