ValSans stammen aus Österreich und wurden im Jahre 2002 gegründet. Sie haben sich dem traditionellen Heavy Metal verschrieben und immerhin schon auf einer Bühne mit UDO, Sabaton, Grave Digger, Iron Savior und den Nocturnal Rites gestanden.
Was erwartet man nun von einer CD, die mit den Worten „The hammer, the hammer, the hammer!“ beginnt? Richtig! Simplen, plakativen True Metal. Den gibt es auch. Hier treffen auf Kellerproberaum-Niveau Hammerfall auf Grave Digger. Technisch ist man einer Band wie zum Beispiel Orden Ogan unterlegen. Aber nicht falsch verstehen: „Sword“ ist sowohl in Sachen Spieltechnik als auch hinsichtlich der Produktion für ein Demo anständig gemacht. ValSans haben sich zudem den rauen Charme des Heavy Metal zumindest in den meisten Strophen bewahrt. Comedy Kapriolen, die zum True Metal ja irgendwie dazu gehören, bekommen wir selbstverständlich mitgeliefert.
Natürlich bleibt die Band hinter den Großen zurück. Dafür gehen die Österreicher ab und an schön rüde zu Werke. Sie stellen sozusagen die Arbeiter der Heeresordnung, die man ins wüste Gemetzel jagt, während Rebellion zum Beispiel strategisch die Flanke attackieren. Die Mittel der Musiker um Andy B. Barna sind so beschränkt, wie sie eben bei Bands im lokalen Status sind. Die Heldenballade „Hall Of Fame“ wirkt dadurch ein wenig hilflos, dem Hard Rock Speedster „Eyes Of A Viper“ fehlt das nötige Gift. Das epische „Lady Of The Lake“ ist zu flach, die Parts wollen nicht so recht zusammen passen und die Melodien reißen nicht mit. Etwas besser funktioniert der Kalauer „Metal Crusade“, aber Majesty bzw. Metalforce haben mehr auch dem Kasten. Auch „Golden Treasure“ verliert gegen die Konkurrenz (in diesem Fall Metalium), und erst der schlüssige Rausschmeißer „Eppur Si Muove“versöhnt ein wenig mit dem Album.
Das wirkt abgesehen vom passablen Sound so, als hätten sich ein paar Kumpels nach dem Swordbrothers Festival im Keller eingeschlossen und losgerockt. Grundsätzlich in Ordnung. Lobeshymnen verteile ich dafür aber nicht. Das Demo gibt es für 10 EUR über die Bandhomepage. True Metal aus Österreich erreicht uns ja nicht gerade häufig, so dass Sammler ruhig mal einen Blick riskieren dürfen.
Tracklist:
Lineup:
1. Mjölnir
2. On The Battlefield
3. ValSans
4. The Allegiance
5. Hall Of Fame
6. Eyes Of A Viper
7. Lady Of The Lake
8. Metal Crusade
9. Golden Treasure
10.Eppur Si Muove
4.5 Punkte von Christian (am 19.07.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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