Lava Engine, eine 4- köpfige Combo, kommen aus Schweden und haben als Vorbilder Bands und Größen, wie Marillion, Opeth, Yes, Porcupine Tree, Muse, Genesis … und mehr. Ihre Ausrichtung geht hier mehr in den Bereich des melodischen, ja fast symphonischen Rocks, wie man es in den ganz alten Zeiten von Genesis mit Peter Gabriel gewohnt war („The Lamb lies down on Broadway“).
Mmmh, das Cover sieht mit dem verweinten Frauengesicht schon recht düster aus. Ist „in limbo“ also ein trauriges Album? Nein, nicht ganz, es ist ruhiger, melodischer im Arrangement etwas opulent getragen. Aber mit recht rockigen Ansätzen und sauberen Gitarrenriffs und durchaus groovenden Bässen. „Drain Your Soul“ geht da schon ganz gut los mit starken Gitarrenriffs und treibendem Schlagzeugbeat, wird dann aber von dem tragenden Gesang von Magnus Florin eingefangen. Dieser tragende Gesang ist prägend für das Album und hält es etwas düster getragen – nicht traurig, aber etwas schaurig – fest. Man könnte fast sagen typisch nordisch unterkühlt. Arrangements und Instrumentierung laufen dabei auf einem sehr hohen musikalischen Niveau. Dies gilt auch für Stimmungs- und Tempiwechsel bei „In Limbo“, man hat den Eindruck, die technischen Fertigkeiten werden durch den doch etwas schwermütigen Gesang ein gebremst. Der beileibe nicht schlecht ist und auch in den Kompositionen nicht unbedingt störend wirkt; aber es bleibt ein Gefühl – ohne diesen Schwermut ginge mehr!
Fazit: Skandinavic Melodic Rock, etwas schwermütig im Gesang, aber technisch und vom Drive her für Fans durchaus hörenswert.
Line up:
Bass - Simon Dahlström
Gesang - Magnus Florin, Ronnie Jaldemark, Mick Nordström
Gitarre - Magnus Florin, Ronnie Jaldemark
Schlagzeug - Mick Nordström
Tracklist:
Lineup:
1. Drain Your Soul
2. In Limbo
3. Common Ground
4. Ctrl Z
5. Windows Closed
6.0 Punkte von Matthias (am 29.07.2010)
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:
musikalischer Background des Verfassers Gitarre
X Aktuelle Top6
1. Slash "Slash"
2. Walter Trout "Common Ground"
3. Krokus "Hooddoo"
4. Danko Jones "Below the Belt"
5. Stevie Salas & Bernard Fowler "The Best Of The IMFs"
6. Jack Johnson "To The Sea"
X Alltime-Klassix Top6
1. Neil Young "Live Rust"
2. Mitch Ryder "Live Talkies"
3. Led Zeppelin "The Song Remains The Same"
4. Rainbow "Ritchie Blackmore´s Rainbow"
5. Deep Purple "In Rock"
6. Jimmy Barnes "Freight Train Heart"
[ Seit dem 29.07.10 wurde der Artikel 303 mal gelesen ]