Helstar (USA) "The King of Hell" CD
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An HELSTAR haben sich in der Vergangenheit oft die Geister geschieden. Die einen vergöttern sie, andere hassen sie für ihre eigensinnige Vermischung von US Power / Speed Metal mit progressiven Elementen. Gerade letzteres sorgt für „etwas“ sperrige Songstrukturen und war / ist eben nicht jedermanns Geschmack, bürgt aber für absolute Eigenständigkeit. Nun hat sich die texanische Legende um Frontsirene James Rivera im "Remnants of War" Line-Up wieder zusammen gerauft (Naja, nicht ganz - Drummer Russell DeLeon ersetzt aktuell Rene Luna) und mit „The King of Hell“ einen neuen Silberling eingespielt, der stilistisch an das ’89er Album „Nosferatu“ anknüpfen soll. Mal schauen, inwieweit man so unsägliche Folgeveröffentlichungen wie das 95er "Multiples Of Black" Album vergessen machen kann:
Nach mystisch angehauchtem Intro legt der Opener und Titeltrack die Messlatte gleich auf ein hohes Maß. Dabei wird schnell klar: HELSTAR are BACK! - Die gnadenlosen Riffduelle der Herren Barragan / Trevino ziehen sich wie ein roter Faden durch „The King of Hell“. Ob nun Riffgewitter oder Soloattacke, mit der Präzision eines Uhrwerks ackert man durch die Neun Songs des Albums und drückt ihnen dabei den unverkennbaren HELSTAR Stempel auf. Unterstützung finden die Sechssaitenhexer in der stets voll auf Höhe des Geschehens agierenden Rhythmusfraktion, die den Songs letztendlich die nötige Kraft verleiht um möglichst wuchtvoll in die Lauschmuschel des Hörers einzuschlagen. Als Höhepunkt thront über alledem der unverwechselbare markant hohe Gesang eines James Rivera. Seine Stimme besitzt nach wie vor eine unglaubliche Ausdruckstärke und Charisma. Die ermöglicht ihm, wie kaum einem anderen Sänger in der Metalszene, einer Veröffentlichung die besondere Magie zu verleihen um sie zu etwas großartigem wachsen zu lassen. „The King of Hell“ bildet hierbei keine Ausnahme.
HELSTAR sind auf „The King of Hell“ aber in puncto Songwriting auf Nummer Sicher gegangen, wobei dies keinesfalls als Kritikpunkt zu verstehen ist. Experimentelle oder neue PfadeMomente findet man eben nicht. Man drückt lediglich ab und an ein wenig mehr aufs Gaspedal als in der Vergangenheit. In Verbindung mit der lupenreinen und druckvollen Produktion läßt dies „The King of Hell“ dann in einem sehr Energiegeladenen Gesamtbild erstrahlen. Aber trotz aller zusätzlicher Power, man knüpft nahtlos an das eingangs erwähnte „Nosferatu“ Album an. Für dieses Ziel hat man sich auf „The King of Hell“ dann auch allen Songwriter Trademarks der Vergangenheit bedient: von abgehackt und mit ordentlich Groove beladenen Songs bis geradewegs auf die Zwölf zielenden Power Granaten ist auch diesmal alles dabei. Natürlich kommen auch die progressiven Elemente wieder voll zum tragen, wodurch die HELSTAR typische Sperrigkeit „gewährleistet“ ist.
Eine Anmerkung für Jäger & Sammler zum Abschluss:
Mehrere limitierten Auflagen stehen neben der normalen Version beim Kauf von „The King of Hell“ zur Auswahl: 1.) 1st Edition Digi-Pack mit drei Bonustracks, 2.) 2-CD-Boxset incl. der "Sins Of The Past" Compilation und zu guter letzt: 3.) Vinyl.
Anspieltipps: The King of Hell, Pain, In my Darkness, Tormentor
Fazit:
HELSTAR melden sich mit „The King of Hell“ eindrucksvoll zurück. In Sachen (progressivem) US Power Metal sicherlich einer der Highlights 2008. An „Remnants of War“, „A Distant Thunder“ und „Burning Star“ reicht die Scheibe zwar zu keiner Zeit, trotzdem ist hier definitiv Kaufpflicht für alle Fans angezeigt. Wer allerdings schon in der Vergangenheit mit HELSTAR seine Probleme hatte, der wird auch mit dem aktuellen Longplayer vermutlich nicht warm werden: 100% Helstar Inside!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. The King of Hell
2. The Plague Called Man
3. Tormentor
4. Pain
5. Wicked Disposition
6. Caress of the Dead
7. When Empires Fall
8. In My Darkness
9. The Garden of Temptation
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8.0 Punkte von Blizzard (am 25.09.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom Metal , NWOBHM
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[ Seit dem 25.09.08 wurde der Artikel 2205 mal gelesen ]
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